Grundlegende Informationen – Vorwort
Dieses Schreiben dient als Information und Hilfestellung. Jedes Mitglied der Tau-1 hat diese Dienstanweisung zu lesen und zu verstehen. Grundlegende Abläufe sowie mitzuführende Ausrüstungsgegenstände werden hier erläutert.
Fragen, Unklarheiten oder Verbesserungsvorschläge sind an die Zugführung zu richten.
gez. Zugführer der Tau-1 – Krinkt, SFC
f.d.R.D.A. – Hagars, WO
Erscheinen zur Mission
Alle Kameraden haben sicherzustellen, pünktlich zum Missionsstart auf dem Server zu sein.
Verzögerungen von mehr als 10 Minuten sind der Führung vorab aus organisatorischen Gründen zu melden.
Zudem ist die An- und Abmeldung über die Missionsankündigung in Discord verpflichtend –
nutzt dafür die Buttons Anmelden, Verspätet oder Komme nicht
sowie bei Bedarf den
Channel im Discord.
Eine ausführliche Erklärung findet ihr hier:
Mission An- und Abmeldungen – Erklärung
.
Vorbereitungszeit & Ausrüstung
Vor Missionsstart ist der Einsatzbefehl zu lesen. Nach Betreten des Servers stellt jeder Soldat eigenständig seine Einsatzbereitschaft her. Das bedeutet: vollständige persönliche Ausrüstung sowie ausreichend Verpflegung mitführen.
Muss im Rucksack zusätzlich zur Standardausrüstung mitgeführt werden:
• 10× Mullbinden
• 10× Elastische Bandagen
• 4× Tourniquets
• 2× Splints
• 1× IR-Strobe
Muss dabei sein (nicht zwingend im Rucksack):
• NVGs
• Verpflegung
Nach Rückverlegen in die Basis sind diese Gegenstände unverzüglich wieder aufzufüllen.
Funk & Notfallfunk
Gruppenfunk:
• 30.1 – Gruppe Alpha
• 30.2 – Gruppe Bravo
Notfallfunk: Die Frequenz 31 ist als zweiter Kanal (Dual) einzustellen. Sie wird ausschließlich genutzt, wenn der Gruppenführer ausgefallen ist, um Kontakt zur Zugführung herzustellen (z. B. für Unterstützung, Evakuierung, Nachschub).
Beispiel Notruf per Funk:
„Hier Name von Gruppe Alpha. Gruppenführer und Mehrheit des Trupps ausgefallen. Brauchen dringend Unterstützung …“
Wichtig: Immer Name und zugehörige Gruppe nennen. Nachricht so kurz wie möglich halten. Der Notfallfunk ist nur im Notfall und nur bei Ausfall der Gruppenführung zu verwenden.
Antreten zum Briefing
Nach dem Ausrüsten treten die Gruppen weise an – jeweils in einer versetzten Zweierreihe an einem geeigneten Ort. Waffe vor dem Körper angewinkelt. Auf Ruhe, Aufmerksamkeit und klare Sicht-/Hörlinie zum Zugführer ist zu achten.
Nummern System
Jeder Soldat erhält eine Nummer (1 aufwärts). Die Nummer dient der schnellen Orientierung, wird in Formationen und bei der Status-Abfrage verwendet und bestimmt u. a. Reihenfolge und Positionen.
Reagiert eine Person innerhalb von ca. 10 Sekunden nicht auf Abfrage, gilt sie zunächst als ausgefallen und wird übersprungen. Nach Abschluss der Abfrage wird versucht, die Person zu lokalisieren (sofern der Ausfall nicht bereits bekannt ist).
Status Abfrage
Bei der Status-Abfrage werden zwei Werte gemeldet: Gesundheit und Munition – jeweils mit Grün / Gelb / Rot. Erst Gesundheit, dann Munition. (Ausgangspunkt: z. B. 12 Magazine als 100 %.)
Definitionen:
Grün – Munition: 75–100 % (≥ 9 Magazine); Gesundheit: voll einsatzfähig, keine Versorgung nötig.
Gelb – Munition: 25–75 %; Gesundheit: verletzt, Versorgung nötig, aber verlegefähig (ohne sofort kampfunfähig zu werden).
Rot – Munition: 0–25 % (≤ 3 Magazine); Gesundheit: sofortige Versorgung nötig, nicht verlegefähig.
Beispiel über Funk:
Nowak: „Gruppe Alpha, Status.“
Nr. 1: „Hier 1, Grün/Grün.“
Nr. 2: „Hier 2, Gelb/Grün.“
Nr. 3: „Hier 3, …“
360° Sicherung
Bei jedem Halt wird automatisch eine 360°-Sicherung hergestellt – ohne ausdrücklichen Befehl. Jede Himmelsrichtung wird abgedeckt; Deckung hat Priorität. Ist keine Deckung vorhanden, wird in Hocke gesichert.
Von Sicherung freigestellt (wenn Personalstärke es zulässt, priorisiert):
1) Arzt/Sanitäter 2) Truppführung 3) Kameraden mit expliziten Sonderaufgaben
(durch Truppführung zugeteilt).
Nach Absetzen aus Fahrzeugen wird sofort die Rundumsicherung hergestellt.
Rundumsicherung
Schützenreihe
Der Trupp/Zug bildet eine versetzte Zweierreihe hinter dem Truppführer und hält diese während des Marschs. Der vorletzte Soldat übernimmt per Schulterblick die rückwärtige Sicherung. Diese Formation ist eine reine Marschformation und nicht fürs Gefecht gedacht.
Die Formation wird vom Truppführer aufgerufen, angeleitet und beendet. Hält die Formation an, wird eine 360°-Sicherung aufgestellt. In Bewegung genügt Beobachtung der Umgebung.
Schützenreihe
Überschlagenes Vor/Abrücken
Beim überschlagenen (versetzten) Vor-/Abrücken rückt ein Team nach vorn, während das andere deckt. Nach Erreichen der Stellung übernimmt das vorgerückte Team die Sicherung und das zweite Team zieht nach. Der Wechsel wiederholt sich bis zum Ziel.
Beispiel:
Krinkt: „Rote Gruppe auf mein Kommando … Stellung an der vorderen Baumreihe beziehen … Marsch Wechseln / Sprung!“
Nach Ankunft wird zuerst Stellung bezogen und in Richtung des Vorrückens gesichert, dann folgt die Meldung: „Hier Rote Gruppe, Stellung bezogen.“